Warum ich in meinem Leben auf der Stelle trat – Für Hasenfüße mit herrlichen Ausreden

Wer will findet Wege - Wer nicht will findet Gründe.

Mindestens 1000 Gründe kann ich finden, wenn mal wieder etwas ansteht, was ich noch nie gemacht habe oder was mir unangenehm erscheint. Das Wetter, es kratzt mir im Hals, Müdigkeit, keine Zeit, das schaffe ich eh nicht, usw. Und das, obwohl ich diese Dinge zum Teil sogar insgeheim gerne tun würde. Ich bin extrem gut darin, mir die herrlichsten Ausreden zurecht legen und mir diese selbst natürlich auch zu glauben.

Während ich quasi auf dem Sofa saß, wartete ich auf Veränderung in meinem Leben. Es fühlte sich so fest und eingefahren an. Dabei war ich überzeugt, dass das Leben mehr zu bieten hat und dass ich mehr vom Leben will.  Nur wie kommt man an diese Veränderung heran? Sie fällt doch tatsächlich leider nicht vom Himmel. Es ist so: Man muss selbst etwas tun. Man muss sich nach Möglichkeiten umsehen, man muss mit Menschen in Kontakt kommen, man muss Teile des Weges ganz alleine gehen. Huh, alleine bei dem Gedanken werde ich schon wieder nervös.

Aber was ist es was mich so vor Veränderung zurückhält? Die Wahrheit ist, dass hinter all diesen Ausreden nur eins steckt. Angst.

  • Angst zu versagen
  • Angst mich zu blamieren

  • Angst ausgelacht zu werden

  • Angst vor Zurückweisung

  • Angst etwas falsch zu machen

  • Angst vor Verurteilung

  • Angst vor Bloßstellung

Die Liste könnte ich noch lange weiter führen. Dabei war ich mal vollkommen davon überzeugt, dass ich vor gar nichts Angst habe. Außer vor Spinnen. Tja, das hieß im Umkehrschluss, dass meine Ausreden überhaupt nichts wert sind. Ich lernte, wenn ich mir meine Ängste nicht eingestehe, bleibe ich in ihnen stecken. Ich trete in meinem Leben auf der Stelle.

 

Ich bin stärker als je zuvor

Das zweite was ich lernen musste oder besser durfte: Hinter der Angst wartet die Freiheit. Ich kann wirklich ein Lied davon singen. Zeitweise fühle ich mich wie im Schleudergang. Es ist nicht leicht, um nicht zu sagen, beängstigend durch die Ängste hindurch zu gehen. Es schüttelt mich, haut mich nieder. Aber wenn ich dann wieder aufstehe, haha – dann bin ich stärker als je zuvor und unfassbar glücklich.

Obwohl das Schreiben von Blogartikeln wirklich nicht meine Geniezone ist, tue ich es trotzdem. Die ganze Welt kann lesen was ich schreibe. Damit gehe ich das Risiko ein, mich zu blamieren, kritisiert und ausgelacht zu werden. Vielleicht interessiert es aber auch keinen Menschen, was ich zu sagen habe.

Um mich selbständig machen zu können, habe ich meinen sicheren Job aufgegeben. Dabei war mir Sicherheit immer sehr wichtig. Doch dieser Schritt war wichtiger. Mutig springen ist die Zauberformel.

 

Ja, manchmal drücke ich mich weiterhin. Videos auf Facebook oder auf die Website zu stellen ist im Moment total angesagt. Ehrlich gesagt, das traue ich mich noch nicht. Zu schreiben fühlt sich einfach sicherer an. Deshalb bleibe ich vorerst dabei. Ein bisschen Kuschelzone ist schließlich erlaubt.

 

An anderen Stellen fühlt es sich an, als würde ich in 7-Meilen-Stiefeln die Ängste hinter mir lassen. Trotz allem was mir vermeintlich im Weg steht, setze ich einen Schritt vor den anderen. Denn ich weiß, dass es für mich der richtige Weg ist. Weil ich weiß, dass ich nur so wachsen kann, stärker werde und die Ängste hinter mir lassen kann. Weil ich weiß, dass es sich lohnt. Denn hinter der Angst wartet die Freiheit.

 

Dies ist meine Einladung an dich

Achte aufmerksam auf die Gründe (Ausreden ;-)) , die dir in den Sinn kommen, wenn etwas Neues oder Unangenehmes ansteht. Frage dich, welche Angst dahinter stecken könnte. Was brauchst du, um es dennoch zu tun. Und, tust du es jetzt? Na los, trau dich.

 

Ich freue mich, wenn du mir im Kommentar darüber berichtest.

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