Schreiben macht für mich das Leben schöner und entlastet die Seele

Schreiben ist wie Medizin für die Seele. Das wollte ich lange nicht glauben, aber es ist tatsächlich so.

 

Vor einiger Zeit habe ich das Schreiben für mich entdeckt. Zuerst habe ich mich nicht so recht ran gewagt, weil ich so Bilder im Kopf hatte, dass Tagebücher was für kleine Mädchen sind, die in ihren Tagebüchern ihre Stars verehren und so. Und die Zeit, jaja, Zeit fehlt immer. Jedenfalls hatte das Tagebuch für mich kein gutes Image. Das hat sich völlig geändert, seit ich mich heran gewagt habe. Ich habe mir einen schönen Stift gekauft, mit dem ich richtig gut schreiben kann und ein total hübsches Blankobuch, dass zum Schreiben einlädt. Und ich muss sagen, diese kleinen Mädchen sind ganz schön schlau und machen alles richtig.

 

Inzwischen ist Schreiben für mich ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben geworden. Ich sehne mich nach der Ruhe und nach dem Gedankenfluss, der ohne Anstrengung aus mir herausfließt.

 

Mit unseren Gedanken, die wir bewusst denken, sind wir immer nur an unserer eigenen Oberfläche. Dabei können wir so viel tiefer in uns eintauchen und wahre Schätze zu Tage befördern, wenn wir uns darauf einlassen. Schreiben bringt uns näher zu uns und machen uns mit uns selbst bekannt.

Die Antworten für die vielen Zweifel und Sorgen, die wir mit uns tragen, liegen in uns. Wir brauchen nur ein Mittel, um an sie heranzukommen. Und dieses Mittel ist das Schreiben. Wir können uns bewusst werden, was uns wirklich beschäftigt.

Wo bin ich gerade.

Was verletzt mich.

Was ist unklar.

Ein Tagebuch als Denkarium

Die Gedanken aufzuschreiben, hat den Effekt, dass das ständige Kreisen aufhört, da sie aneinander gereiht in Form kommen, wenn sie über die Hand auf das Papier fließen. Und dort sind sie gut aufgehoben. Ich stelle mir das immer so vor wie das Denkarium bei Harry Potter. Die Zauberer ziehen ihre Gedanken, die wie ein Faden Rauch aussehen, mit ihrem Zauberstab aus ihrem Kopf und geben sie in das Denkarium.

Auch das Aufschreiben ist, als würde man die Gedanken aus dem Kopf herausziehen, da der Satz, der vorher im Kopf herumschwirrte, nun eine Form hat und raus ist. Dann kann der nächste Satz kommen und dann wieder der nächste. Wenn dann alles aufgeschrieben ist, ist der Kopf so viel klarer und es kann Ruhe einkehren.

 

Besonders wenn ich nachts nicht schlafen kann, ist es unglaublich befreiend alles aufzuschreiben, was mir im Kopf herumschwirrt. Es lohnt sich ungemein noch einmal aufzustehen und das rauszulassen, was mich beschäftigt. Mein Körper braucht den Schlaf, aber meine Seele braucht das Schreiben, um danach selig schlummern zu können.

 

Es gibt so wunderschöne Blankobücher zu kaufen, die geradezu dazu einladen beschrieben zu werden.

 

Das ist meine Einladung an dich

Schreib einfach auf was dich beschäftigt, was du gerade fühlst, was gerade so passiert in deinem Leben, was schwierig ist oder wo du eine Antwort brauchst. Grammatik und Rechtschreibung sind total egal. Lass es einfach fließen.

 

Deine Erfahrungen interessieren mich. Schreib sie gerne in die Kommentare.

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Kommentare: 2
  • #1

    Barbaras Bliss (Samstag, 29 Juli 2017 08:37)

    So eine schöne Inspiration, liebe Verena. Ich habe nun auch begonnen, jeden Morgen zu schreiben - und ja, es stimmt! Es macht mich so frei, und wenn ich einmal die Zeit nicht finde, dann fehlt mir richtig was! Danke für den wunderbaren Artikel!

  • #2

    Verena Bunte (Samstag, 29 Juli 2017 15:33)

    Das freut mich sehr Barbara. Ja, ich kann nur bestätigen, dass mir auch etwas fehlt, wenn ich nicht zum Schreiben komme. Es ist so wichtig wie essen und schlafen.

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